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In diesem Jahr präsentiert sich die REConf 2005 mit drei unterschiedlichen Vortragsslots, die parallel zu einander laufen:
- Keynote - Anwender- und Erfahrungsberichte - Methoden- und Technologievorträge - Produktvorträge
Diese Seite wird kontinuierlich ergänzt, eine konkrete Zuordnung zu Vortragsdatum und Vortragszeiten wird erst kurz vor der Veranstaltung vorgenommen.
Keynote
Prof. Dr. Klaus Pohl  Szenario- und Ziel-basiertes Requirements Engineering Als integraler Bestandteil von komplexen Produkten und Systemen sind Softwarelösungen zunehmend marktrelevanter Faktor. Die innovative Schlüsselstellung von Software, gerade auch bei traditionellen Produkten und Systemen stellt das Requirements Engineering vor neue Herausforderungen.
Im Vortrag werden wir diese Herausforderungen motivieren und analysieren. Sie werden eine am Lehrstuhl für Software Systems Engineering (SSE) entwickelte, und in zahlreichen Industriekooperationen evaluierte, szenario- und zielbasierten Vorgehensweise kennen lernen, mit der sie diese Herausforderungen meistern können. Der konsequente Einsatz von Szenarien und Zielen führt neben einer Verbesserung der Kontextberücksichtigung zur Definition und Gewinnung von qualitativ besseren Anforderungen. Darüber hinaus unterstützen Szenarien und Ziele das Co-Design von Anforderungen und Architektur sowie die anforderungsbasierte Definition von Testfalldesigns.
Colin Hood, HOOD Group  Wer braucht Anforderungen? Fang an! Haben Sie Schwierigkeiten, Verbesserungen mittels Requirements Management und Engineering zu erreichen? Werden Sie durch Ihre Anforderungen belästigt? Als ob Sie nicht schon genug zu tun hätten! Müssen Sie Anforderungen erheben und jeden, den Sie dazu befragen, hat zu viel zu tun, um mit Ihnen zu sprechen? Wer braucht Anforderungen? Fang an!
Sie können den lieben langen Tag rumsitzen und auf Anforderungen warten. Sie können beliebig viel Zeit im Projekt damit verbringen, Anforderungen zu definieren und umzudefinieren. Die am schönsten formulierten Anforderungen und die perfektesten Anforderungsdokumente (Lastenheft, Pflichtenheft oder Technischen Spezifikationen) sind nutzlos, wenn sie zu spät fertig gestellt werden! Projekte verschwenden oftmals die zur Verfügung stehende Zeit zur Erhebung von Anforderungen, deren Verifikation und deren Verbesserungen. Häufig haben wir beobachtet, dass Requirement Engineers immer und immer wieder die "Stakeholder" befragen. Und sie tun das immer wieder in derselben Weise, in derselben alten und fruchtlosen Weise. Die Zeit ist verschwendet. Warum ist das so?
Solange die Requirement Engineers sagen können, dass Anforderungen unvollständig sind, können sie vermeiden, mit der Arbeit zu beginnen, sie können vermeiden Verantwortung für eventuelle Terminverschiebungen oder Fehler zu übernehmen. Mit einer iterativen Anwendung von Modellierungstechniken und einem frühen Freigeben von einmal entwickelten Anforderungen, können Sie die benötigten Anforderungen frühzeitig erstellen, ohne lange auf sie warten zu müssen.
Dr Dieter Scheithauer, GfSE  Grenzen eines kontextfreien Anforderungsmanagements Anforderungsmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil des Systems Engineering. Eine zu große Fokussierung auf Anforderungsmanagement allein führt jedoch zu einer isolierten Sichtweise, die zur Postulierung eines abgeschlossenen und idealisierten Gedankengebäudes als Optimallösung führt. Die resultierenden, hohen Erwartungen an den Projekterfolg lassen sich jedoch nur einlösen, wenn der inhaltliche und prozessmäßige Projektkontext in allen Tätigkeiten hinreichend berücksichtigt wird.
Reale Abweichungen von einem vorgegebenen Ideal lassen sich als Mängel in der Anwendung des prinzipiell Richtigen betrachten. Es scheint dann jeder Aufwand gerechtfertigt zu sein, diagnostizierte Mängel abzustellen. Es kann aber vielfach sinnvoller sein, die Prinzipien selbst auf den Prüfstand zu stellen und ihre Angemessenheit unter realen Umgebungsbedingungen kritisch zu hinterfragen. Letzterer Ansatz wird in diesem Vortrag bezogen auf die herausgehobene Bedeutung des Anforderungsmanagements, den Umgang mit Anwenderforderungen und der Vorstellung einer in sich geschlossenen Anforderungshierarchie verfolgt.
Oliver Zysk, QualityPark AviationCenter  Einsatz von SERENA RTM in der Luftfahrtindustrie In der Luffahrtindustrie werden zur Analyse, Spezifikation, Dokumentation und Validierung von Anforderungen für komplexe Systeme entsprechende Requirements-Engineering Tools sowohl im Engineering-Bereich als auch zur Entwicklung von Softwareanwendungen eingesetzt. Am Beispiel von Serena RTM wird die Einbindung eines RE-Tools im Engineering vorgestellt. Am Fallbeispiel eines Softwareprojektes zur Unterstützung des Product Data Lifecycle Management werden die notwendigen Schnittstellen zum Testbereich diskutiert.
Corné Human, Borland GmbH  Setting your Requirements Free - A new look at achieving Business and IT Alignment
Anwenderberichte
Michael Hofman, Siemens AG  Durchgängiges, standardisiertes Requirements-Engineering Erfassung, Verwaltung und Umsetzung von produktübergreifenden Anforderungen mit DOORS
Frank Ortmann, Volkswagen AG  Requirements- und Testmanagement mit DOORS in der Anwendung
Heiko Dörr, DaimlerChrysler  Abhängigkeitsmanagement in der Systementwicklung In der Entwicklung eingebetteter Systeme für automobile Anwendungen werden eine Vielzahl von SW-Werkzeugen eingesetzt, die jeweils auf bestimmte Entwicklungsaufgaben spezialisiert sind. Zwischen den Daten der Werkzeuge bestehen starke, in der Regel implizite Abhängigkeiten. Umfangreiche Entwicklungsprojekte erfordern daher einen hohen Abstimmungsaufwand. Trotzdem werden inkonsistente Entwicklungsentscheidungen häufig erst in einer Integrationsphase offenbar und führen zu aufwendigen Nacharbeiten.
ToolNet, ein offenes Framework zu Integration von COTS-Entwicklungswerkzeugen, stellt zunächst Basisfunktionen zur Dokumentation und Verwaltung von Abhängigkeiten bereit. Auf diesen Abhängigkeiten sind dann Mehrwertfunktionen wie Navigation, Vorschau und Dokumentenintegration etabliert. Aktuelle Arbeiten befassen sich mit der semi-automatischen Prüfung und Wiederherstellung von Konsistenz.
Mit diesem Mehrwertfunktionen können aufwendige Abstimmungsprozesse deutlich beschleunigt werden, und die Produktqualität steigt auf Grund einer besseren, weil inhaltlichen Vernetzung der einzelnen Entwicklungsaktivitäten. Diese Qualitätsverbesserung wurde in mehreren Pilotanwendungen bereits nachgewiesen.
Emmanuel Joyeaux, Dräger Medical AG  Implementation of Design Control Traceability at Dräger Medical As a manufacturer of medical devices for anesthesia and intensive care Dräger Medical is highly regulated w.r.t documenting the development process (among others by the FDA - the American Food and Drug Administration). Traceability has a major signification in assessing the accuracy of the documentation and conforming to the laws. Dräger Medical was looking for an unified traceability model which: satisfies regulations of all kind; ensures proper documentation of the design process is time and cost efficient.
Carsten Gronski, BMW Bank  und Robert Stevenson, HOOD GmbH  Requirements Management für Business IT-Systeme - Erfahrungen eines Projektes bei BMW Financial Services Bei der BMW AG ist das Thema Anforderungsmanagement bei der Erstellung von Embedded Software schon längst kein fremder Begriff mehr. Jetzt wird das Thema auch bei der Erstellung von Business IT Systemen angegangen.
Hier werden die Erfahrungen eines ersten Projektes aus dem Bereich Business IT dargestellt, in dem ein formaler Anforderungsmanagementprozess pilotiert wird.Es wird geschildert, wie in Rahmen des Vorgehensmodells für IT Projekte bei BMW (IT Process Quality Management), ein Informationsmodell etabliert wurde, um die verschiedene Arten von Anforderungen und deren Beziehungen mit Hilfe eines RM-Werkzeugs zu gestalten und verwalten. Es wird tiefer auf die Methoden zur Formulierung von von Anforderungen in natürlicher Sprache eingegangen. Die unterschiedlichen Möglichkeiten solche Formulierungen zu gestalten und strukturieren werden vorgestellt.
Stefan Holtel, Vodafone Pilotentwicklung GmbH  Utilizing Mindmaps for Essential Use Case Specification Imagineering exciting mobile services at Vodafone, big software bundles or heavy methodologies are counterproductive - rather people have to exploit the simple ones. Vodafone therefore has adjusted the mind mapping methodology to its needs in specifying essential use cases for mobile services. Understanding the full power of mind mapping will unleash a high-order service creation process - even without perceiving it.
Thomas Mey, Münchner Rück  Auswahl eines Werkzeugs zum Anforderungsmanagement in der Münchener Rück Kann man ein Werkzeug für das Anforderungsmanagement mit wenig Aufwand bewerten und auswählen? Und dies trotzdem fundiert tun? Der Vortrag zeigt, wie bei der Münchener Rück eine solche Auswahl stattfand, also welche Kriterien uns wichtig waren, wie wir bei der Auswahl vorgegangen sind und welche Vor- und Nachteile dieses Vorgehen hatte.
Bernhard Schätz, TU München  Model-Based Requirement with AutoRAID While software systems are increasingly developed by using model-based techniques, requirements engineering is most still performed text-based. Requirements are generally structured using text-patterns or linked outlines; as a consequence, only an indirect, weakly structured transition to design is possible. Model-based requirements engineering offers a solution to bridge this gap. Essential characteristics of model-based requirements engineering are a structured and integrated requirements model just as well as an effective, tool-based support for refinement and structuring from textual requirements to the design model. AutoRAID - a prototypic extension of AutoFOCUS - illustrates some of the functionalities offered my model-based requirements engineering.
Joachim Weisbrod, DaimlerChrysler  Requirements Engineering bei Mercedes-Benz Trucks und im Entwicklungsverbund mit Freightliner und Mitsubishi Fuso
Andres Sommer, Siemens  Requirements in der Medizintechnik am Beispiel der Partikeltherapie : Requirements in der Medizintechnik und die Umsetzung Es wird erläutert, welche Anforderungen der Gesetzgeber an ein Medizinprodukt stellt, welche Besonderheiten diese Anforderungen im Entwicklungsprozeß mit sich bringen und wie ein Requirement Engineering Werkzeug dabei unterstützend eingesetzt werden kann. Am Beispiel der Entwicklung einer Partikeltherapieanlage wird erläutert, wie diese Anforderungen umgesetzt werden. Es wird gezeigt, welche Vereinbarungen im Werkzeug getroffen wurden und welche Erfahrungen bei der Auswahl, Einführung und Benutzung eines solchen Werkzeugs gemacht wurden. Abschließend werden noch Empfehlungen für die Einführung eines Werkzeugs ausgesprochen.
Martin Acevedo, Marquardt elektronik GmbH  Austausch von Requirements (Lasten-/Pflichtenheft) auf Basis XMI anhand eines OEM Projektes mit unterschiedli-chen RM Systemen
Methodenvorträge
Dr. Klaus Bergner, 4Soft  Anforderungsmanagement im neuen V-Modell XT: Vorgehen und Werkzeuge Das V-Modell XT ist der neue deutsche Standard für IT-Vorhaben des Bundes. Im Vergleich zu der Vorgängerversion bringt es einige Neuigkeiten im Bereich Requirements Engineering. Beispielsweise überträgt es dem Auftraggeber die Verantwortung für die Formulierung von Anforderungen und regelt seine Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Neuerungen beim Vorgehen und zeigt beispielhaft Möglichkeiten bei der Werkzeugunterstützung.
Knut Salomon, modulo3  Requirements Engineering und Risikomanagement - Synergien nutzen Requirements Engineering und Risikomanagement: zwei hochgehandelte Begriffe der letzten Jahre. Bisher wurden beide Themen getrennt behandelt. Zu wenig Augenmerk wurde auf mögliche Synergien gelegt. Warum nicht aus Risiken Anforderungen ableiten und Anforderungen nutzen, um Risiken zu identifizieren und zu bewerten? Der Vortrag wird sich den Potentialen, die in einer synergetischen Nutzung beider Methoden liegen, kritisch widmen.
Stefan Fichtinger, HOOD GmbH  Metriken - Eine Hilfe bei der Einführung von Requirements Management? Wie effizient wird eigentlich RM&E in Ihrem Unternehmen umgesetzt? Wie ?gut" sind Ihre Lastenhefte oder Pflichtenhefte?
Können die Fortschritte und die Effizienz bei der Einführung von RM&E gemessen werden? In diesem Vortrag wird die Bedeutung von Metriken, deren Vorteile aber auch die Gefahren, die mit deren Einführung verbunden sind, aufgezeigt. Es wird anhand von Beispielen aus der Praxis dargestellt, wie Metriken definiert werden müssen, um den Erreichungsgrad von Unternehmenszielen im RM&E beurteilen zu können. So kann vieles gemessen werden, nicht alles macht Sinn. Metriken sollen die Unternehmens- bzw. Projektziele sinnvoll unterstützen. In jedem Projekt geht es um Anforderungen, die umgesetzt bzw. realisiert werden müssen. Deshalb benötigen Projektleiter verlässliche Aussagen über den Projektstand. Geeignet definierte Metriken lassen u.a. Aussagen über den Reifegrad oder Analysegrad einer Anforderungsspezifikation zu oder inwieweit Anforderungen geändert, umgesetzt oder getestet wurden. Der Vortrag beleucht auch, wie durch die Einführung von Metriken die notwendigen Veränderungen der Prozesse im RM&E unterstützt werden können.
Jan Ebert, HOOD GmbH  und Thomas Roßner, imbus AG  Strukturiertes Vorgehen zur effizienten Ableitung von Testfällen aus Anforderungen Auch eine wohldefinierte Anforderung kann falsch verstanden oder fehlerhaft implementiert werden. Ebenso können beliebige Widersprüche zu anderen Anforderungen oder Randbedingungen bestehen. Manche Anforderung wird schlicht übersehen oder vergessen. Deshalb muss jedes neu entwickelte oder geänderte System in den verschiedenen Teststufen gegen die ursprünglichen Anforderungen validiert werden. Die Tester müssen überprüfen und nachweisen wie gut und wie vollständig das System die gestellten Anforderungen wirklich erfüllt.
Aus Sicht des Tests gilt es dazu u.a. folgende Herausforderungen zu lösen:
Um diese Herausforderungen zu lösen, haben die RE-Experten von Hood und Test-Experten von imbus Requirements-Engineering und Test-Prozess intelligent verknüpft. Als Ergebnis entstand ein praxisorientiertes, strukturiertes Vorgehen zur effizienten Ableitung von Testfällen aus Anforderungen. Diese Methode stellt der Vortrag anhand eines Beispiels vor. Die Teilnehmer erhalten ein "Kochbuch" nach dem Sie in der Lage sind das Vorgehen auf das eigene Projekt zu adaptieren und einzusetzen.
Andreas Birk, SD&M  Anwendungsfälle im Projektverlauf: Ein Königsweg für effizientes Requirements-Engineering? Anwendungsfälle sind ein flexibles uns effektives Instrument des Requirements-Engineering. Beim unangemessenen Einsatz können sie aber auch Projektrisiken bergen. Der Vortrag stellt anhand von Projektbeispielen den Einsatz von Anwendungsfällen in der Praxis vor. Er zeigt, wie unterschiedliche Arten von Anwendungsfällen nutzbringend in Projekten eingesetzt werden können. Außerdem erläutert er, was Anwendungsfälle zu Projektplanung, agiler Spezifikation und anderen Prozessphasen beitragen können.
Guido Dischinger, Liantis  Die Integration von Werkzeugen zur Impact Analysis - Zusammenhang von Anforderungsmanagement und Projektmanagement Was ändert sich, wenn sich eine Anforderung ändert? Welche Teile des Modells, der Implementierung und im Test sind betroffen? Eine Impact Analysis erfordert eine Werkzeugintegration. Dieser Vortrag stellt sie vor und zeigt auf, welche Verbindungen zwischen Requirements Engineering, Change Management und Software-Konfigurations-Management dadurch hergestellt werden - und was das Projektmanagement vom Ergebnis hat.
Kevin Reddig, Fraunhofer Institut  Requirements engineering für die Automatisierung - Anforderungen von Mikrosystemen und Halbleiterprodukten Die Produktion von Mikrochips und von Mikrosystemen haben sowohl ähnliche Anforderungen an die Produktionsumgebung als auch Überschneidungen bei der Art der verwendeten Prozesse. Für die größtenteils siliziumbasierte Produktion von Mikrochips und MEMS (Micro-Electro-Mechanical Systems) lohnt sich oft ein hoher Automatisierungsgrad, was sich sowohl in den Prozeßanlagen, als auch in der Steuerungstechnik widerspiegelt. Für die meist kleinen Stückzahlen der Mikrosystemtechnik bedarf es jedoch individueller und angepaßter Automatisierungsstrategien.
Der Vortrag wird sich mit der Requirements Analyse und dem Design von Softwaresystemen für die Mikrosystemtechnik beschäftigen. Dabei wird das methodische Vorgehen anhand praktischer Erfahrungen reflektiert und die Vorgehensweisen sowohl für die Entwicklung von Steuerungssystemen als auch für allgemeine Automatisierungsvorhaben diskutiert.
Kay Fuhrmann, QualityPark  Requirements Management vs. Workflow Management Von entscheidender Bedeutung bei der Einbettung eines Requirements Management Vorgehens in die bestehenden Unternehmensprozesse ist die Verbindung zu den bereits definierten und gelebten Workflows in den verschiedenen Unternehmensbereichen. So muss beispielsweise der Prozess der Bearbeitung von Kundenrequests aus den Supportbereichen mit dem Requirements Management Prozess des Entwicklungsbereichs verknüpft werden. Mit geeigneten Prozess-Schnittstellen und deren sinnvoller Automatisierung werden die unterschiedlichen Welten effektiv verbunden.
Chris Rupp, Sophist Group  Anforderungsermittlung - Hellsehen für Fortgeschrittene Bewusste, unbewusste und unterbewusste Anforderungen professionell erheben Die Kundenwünsche zu kennen, ist heute der entscheidende Faktor in der Systementwicklung. Aber wissen Sie, wie Sie am besten an die bewussten, unbewussten und unterbewussten Anforderungen Ihrer Kunden und Projektpartner herankommen? Moderne Requirements Engineering Methoden bieten Ihnen hierzu zahlreiche Alternativen zu Interviews und dicken Pflichtenheften. Der geschickte Einsatz von Ermittlungstechniken ist eine Schlüsselkompetenz auf dem Weg zu Systemlösungen, die das Herz der Benutzer höher schlagen lassen und dabei in "Internetzeit " fertig sein müssen. Die Session vermittelt Ihnen best practices, warnt vor Fallstricken und zeigt, was state of the art im Requirements Engineering ist.
Allan Kennedy, Kennedy Carter  Requirements Driven UML Modeling for Health Systems Development
Methodische Vorgehensweisen im Anforderungsmanagement / Anforderungsmanagement als Teildisziplin innerhalb eines Prozessmodells
The UK National Health Service (NHS) is supported by an established and diverse set of systems. These systems are being enhanced to support widespread storage and distribution of electronic patient records. Naturally, the security and privacy of patient data is paramount, and a sophisticated set of access control and registry capabilities is required to ensure that only authorised persons have access to patient data. This describes how MDA and UML were used to:
- Formalise the textual requirements in the form of an executable UML model, allowing rapid stakeholder feedback and resulting in a tested, fully executable specification to form the basis of a procurement contract;
- Specify the capabilities of existing key components, and proposed bought-in components, to facilitate system integration;
- Enable automated code generation onto the wide variety of platforms in use within the NHS.
Matthias Recknagel, DaimlerChrysler AG  Heidi Galle, Conti Temic microelectronic GmbH  HIS Austauschformat für Anforderungen Mit dem zunehmenden Einsatz von RM-Tools wird die Notwendigkeit zum toolgestützten Austausch von Anforderungen zwischen Entwicklungspartnern immer größer. Dies gilt sowohl für den Austausch zwischen verschiedenen Installationen desselben Tools als auch für den Austausch von Anforderungen zwischen RM-Tools verschiedener Hersteller. Die derzeit verfügbaren Lösungen sind, speziell für die Anwendung im Automotive-Bereich, nicht zufriedenstellend. Die in der Hersteller Initiative Software (HIS) zusammengeschlossen Automobilhersteller haben sich gemeinsam mit Zulieferern und weiteren Partnern zusammengefunden, um ein toolunabhängiges, XML-basiertes und frei verfügbares Austauschformat für Anforderungen zu definieren. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Gründe für die Initiative, die Vorgehensweise und die Ergebnisse der Arbeiten.
Produktvorträge
Marcus Schorn, PLATO AG  DRBFM (Design Review Based on Failure Mode) ist als Kreativitätsmethode ein Bestandteil von Total Quality Engineering(TM). Es stellt eine Verbindung von FMEA und Änderungsmanagement dar. Die Methode ist aus der Erkenntnis erwachsen, dass Änderungen an Produkten und Prozessen das höchste Fehlerpotenzial enthalten. DRBFM sorgt dafür, dass Ihre Produkte nach einer Änderung ihre hohe Qualität beibehalten. Indem das interdiziplinäre vernetzte Reviewteam systematisch Änderungen in einem frühen Stadium bewertet, gelingt das Umdenken von der Reaktion zur Prävention.
Klaus Jantzen, K+K Jantzen Software Services GmbH  Die Schätzung des Projektaufwands mit Tassc:Estimator Tassc:Estimator ist ein Tool, mit dem der Aufwand, die Dauer und die Kosten von objektorientierten Softwareprojekten ermittelt werden. Die Basis für die Schätzung ist ein UML-Systemmodell, das aus dem Repository eines CASETools importiert werden kann. Neben den Elementen des Systemmodells gehen unterstützende Tätigkeiten, die keinen Code produzieren, die aber wesentlich für das Projekt sind, der Einfluss der Projektrisiken und die Zusammensetzung des Projektteams in die Schätzung ein. |